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Schulungen

Einführung in LIDO

Beschreibung

Universitäre Sammlungen und andere Kultureinrichtungen können Informationen über ihre Bestände in der Deutschen Digitalen Bibliothek und der Europeana verfügbar machen. Daneben gibt es weitere thematische, spartenübergreifende und regionale Portale. Die Objektinformationen werden in unterschiedlichsten Sammlungsmanagementsystemen und  in verschiedenen Metadatenformaten vorgehalten. Die Weitergabe dieser Daten an die unterschiedlichen Portale ist zeitaufwändig und kostenintensiv. Um diese Situation zu überwinden, wurde das Standard-Harvestingformat LIDO als XML Schema zur Bereitstellung von Sammlungsdaten in Portalen entwickelt.

Die Schulung gibt eine komprimierte Einführung in LIDO und LIDO-konforme Anwendungen. Zudem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die konkrete Arbeit mit LIDO anhand von Beispielen und kleinen Mappingaufgaben kennenlernen. Die folgenden Fragen sollen im Rahmen dieser Schulung beantwortet werden:

  • Was ist LIDO?
  • In welchem Zusammenhang sollte ich LIDO verwenden?
  • Wie erstelle ich LIDO-konforme Daten?
  • Wie verwende ich Normdaten in LIDO?
  • LIDO in der Deutschen Digitalen Bibliothek und Europeana

Datum
04. Dezember 2013
Ort
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Zentralbibliothek
Dozent
Axel Vitzthum (digiCULT-Verbund eG)

Teilnahmegebühr: 20 Euro

Zahl der Teilnehmer: Die Zahl der Teilnehmer ist auf 30 Personen begrenzt

Anmeldung: bis zum 29.11. per Email an

Zielgruppe

Die Schulung wendet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  aus dem Bereich der Universitären Sammlungen, die das Schema näher kennenlernen möchten. Sie ist aber auch für alle anderen Interessentinnen und Interessenten offen, die etwas über das LIDO-Schema und seine Anwendungsmöglichkeiten erfahren wollen.

Einführung in die Interoperabilität von Metadaten und Metdadatenformaten

Datum
11. Mai 2010
Ort
SUB Göttingen
Dozentinnen
Sarah Hartmann (DNB), Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Material

Beschreibung

Metadaten dienen dazu, Nutzer bei der Suche, dem Finden, Identifizieren und Selektieren relevanter Informationen zu unterstützen. Dies gilt sowohl für lokale Informationssysteme als auch für das Internet. Allerdings hat sich mit dem Internet nicht nur die Menge an Informationsmaterial, sondern auch die technische Infrastruktur geändert, die von Nutzern bei der Suche nach Ressourcen verwendet wird. Neben die traditionell auf lokale Bestände ausgerichteten Informationsdienste wie Bibliothekskataloge ist eine Infrastruktur getreten, die es den Nutzern ermöglicht, über eine gemeinsame Oberfläche verschiedene Dienste und Angebote zu nutzen, sei es in Form von Suchmaschinen, Mashups o.ä. Traditionell verwenden unterschiedliche Dienste allerdings unterschiedliche Metadatenformate. Das Angebot an Metadaten ist entsprechend heterogen, was sich auf die Vernetzung von Diensten im Internet ausgesprochen negativ auswirken kann. Will man unterschiedliche Dienste miteinander vernetzen, braucht es daher Metadaten, die sich aufeinander abbilden (mappen) lassen, die somit interoperabel sind. Im letzten Jahrzehnt entstanden verschiedene internationale Initiativen, die sich mit der Interoperabilität von Metadaten beschäftigen. Eine der bedeutendsten ist die Dublin Core Metadata Inititative (DCMI). In diesem Zusammenhang entsteht seit 2006 das Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM), das die Entwicklung interoperabler Metadaten und Metadatenformate vor allem im deutschsprachigen Raum unterstützt.

Die Veranstaltung gibt einen kurzen Überblick über die Aktivitäten von KIM und bietet dann eine ausführliche Einführung in das Thema Metadaten und Interoperabilität. Dabei werden vor allem die Konzepte vorgestellt, die in den letzten Jahren im Rahmen der DCMI entstanden sind. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und Diskussionen.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten - Rolle und Aufgaben
  • Begriffsbestimmung Metadaten und Interoperabilität
  • Interoperable Metadatenformate vs. proprietäre Metadatenformate
  • Dublin Core und Singapore Framework

Zielgruppe

Beschäftigte an Wissenschaftlichen Bibliotheken mit geringer Vorkenntnis im Bereich Metadaten und Interoperabilität

Schulung zur interoperablen Gestaltung von Metadatenformaten

Datum
22. - 24. April 2009
Ort
Deutsche Nationalbibliothek (DNB), Frankfurt am Main
Dozentinnen
Barbara Levergood (SUB Göttingen), Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Material

Beschreibung

Dozenten: Barbara Levergood (SUB Göttingen), Stefanie Rühle (SUB Göttingen)
Teilnahmegebühr: 150,- Euro

Die funktionellen Anforderungen von Informationsdiensten sind das Finden, Identifizieren und Selektieren von sowie der Zugriff auf die für einen bestimmten Sachverhalt benötigten Informationen. Diese Aufgaben waren schon immer zentraler Bestandteil von Informationsdiensten und haben sich auch mit dem Internet nicht geändert. Geändert hat sich allerdings die technische Infrastruktur, die von den Informationssuchenden und Informationsanbietern genutzt wird. Von lokal vorgehaltenen Katalogen, Findbüchern u.a. zum globalen Internet war ein weiter Weg, der nun mit der Entstehung des Semantic Web einen neuen Höhepunkt findet. Nutzer fordern immer vehementer den "One-Stop-Shop", der es ihnen ermöglicht, die unterschiedlichsten Dienste über eine gemeinsame Oberfläche zu nutzen. Dies erfordert jedoch die Vernetzung heterogener Informationsangebote und die Interoperabilität der verwendeten Daten und Metadatenformate. Nur wenn die Datenformate interoperabel sind, ist ein Mash-up heterogener Datenbestände möglich.
Die Schulung stellt die im Dublin-Core-Kontext entwickelten Lösungsansätze zur interoperablen Gestaltung von Metadatenformaten vor. Ausgangspunkt ist das "Singapore Framework for Dublin Core Application Profiles". Auf der Grundlage dieses Modells erstellen die Teilnehmer ein eigenes Metadatenprofil. Dabei werden die einzelnen Schritte - von der Definition der Anforderungen bis zum Encoding - exemplarisch durchgespielt sowie Pro und Contra von Standards und domaineigenen Lösungen diskutiert.

Zielgruppe

Anwender und Entwickler von Metadatenprofilen mit Basis-Vorkenntnissen im Bereich Metadaten und XML

KIM: Interoperabilität, Metadaten und Dublin Core

Datum
14. August 2007
Ort
SUB Göttingen
Dozentinnen
Christine Frodl (DNB), Justine Haeberli (SUB Göttingen), Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Beschreibung

Das DFG-Projekt KIM hat das Ziel, die Interoperabilität von Metadatenanwendungen im deutschsprachigen Raum nachhaltig zu verbessern. In diesem Rahmen wird eine Informations- und Kommunikationsplattform aufgebaut, die die Entwicklung interoperabler Metadatenformate unterstützt. Grundlage der Interoperabilität von Metadatenanwendungen sind internationale Metadatenformate wie das Dublin Core Metadata Element Set, dessen Verbreitung im deutschsprachigen Raum von KIM gefördert wird.

Der Workshop bietet eine komprimierte Einführung in das Thema und lässt dabei Raum für Fragen und Diskussionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  1. Interoperabilität von Metadaten:

    • Begriffsbestimmung Metadaten und Application Profiles
    • Interoperabilität und Datenmodell

  2. Informationen zu Dublin Core und KIM

    • Einführung in DCMI
    • KIM (Rolle und Aufgaben)

Letzte Änderung: 01.11.2013

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