Schulung zur interoperablen Gestaltung von Metadatenformaten April 2009
Materialien zur Schulung vom 22. - 24. April
2009
Schulungsablauf
Wörterbuch
Materialien zum Schulungsteil "Metadaten"
Metadaten
und Interoperabilität - Einführung in das Thema
Metadatenprofile
Schritt für Schritt
Materialien zum Schulungsteil "XML Encoding"
DC-DS-XML
Encoding Guidelines
Übung zu
DC-DS-XML Syntax
DC-XML-2003
Encoding Guidelines
Übung zu
DC-XML-2003
Schulungsankündigung 22. - 24. April 2009
Die interoperable Gestaltung von Metadatenformaten : 3-tägige Schulung
Dozenten: Barbara Levergood (SUB Göttingen), Stefanie Rühle
(SUB Göttingen)
Termin: 22. - 24. April 2009
Veranstaltungsort: Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am
Main
Teilnahmegebühren: 150,- Euro
Die funktionellen Anforderungen von Informationsdiensten
sind das Finden, Identifizieren und Selektieren von sowie der
Zugriff auf die für einen bestimmten Sachverhalt benötigten
Informationen. Diese Aufgaben waren schon immer zentraler
Bestandteil von Informationsdiensten und haben sich auch mit
dem Internet nicht geändert. Geändert hat sich allerdings die
technische Infrastruktur, die von den Informationssuchenden und
Informationsanbietern genutzt wird. Von lokal vorgehaltenen
Katalogen, Findbüchern u.a. zum globalen Internet war ein
weiter Weg, der nun mit der Entstehung des Semantic Web einen
neuen Höhepunkt findet. Nutzer fordern immer vehementer den
"One-Stop-Shop", der es ihnen ermöglicht, die
unterschiedlichsten Dienste über eine gemeinsame Oberfläche zu
nutzen. Dies erfordert jedoch die Vernetzung heterogener
Informationsangebote und die Interoperabilität der verwendeten
Daten und Metadatenformate. Nur wenn die Datenformate
interoperabel sind, ist ein Mash-up heterogener Datenbestände
möglich.
Die Schulung stellt die im Dublin-Core-Kontext entwickelten
Lösungsansätze zur interoperablen Gestaltung von
Metadatenformaten vor. Ausgangspunkt ist das "Singapore
Framework for Dublin Core Application Profiles". Auf der
Grundlage dieses Modells erstellen die Teilnehmer ein eigenes
Metadatenprofil. Dabei werden die einzelnen Schritte - von der
Definition der Anforderungen bis zum Encoding - exemplarisch
durchgespielt sowie Pro und Contra von Standards und
domaineigenen Lösungen diskutiert.
Zielgruppe: Anwender und Entwickler von Metadatenprofilen mit
Basis-Vorkenntnissen im Bereich Metadaten und XML
Themen der Schulung:
1.
Einführungen in die Interoperabilität von
Metadaten:
• Begriffsbestimmung Metadaten - Metadatenprofil -
Interoperabilität: Was sind Metadatenprofile und welche
Bedeutung haben sie für die Interoperabilität von
Metadatenanwendungen?
• Metadatenstandards und Best-Practice für Metadatenprofile:
Verwendung von Metadatenstandards in Metadatenprofilen mit dem
Schwerpunkt Dublin Core Metadata Terms
• Singapore Framework: Wie muss ein Metadatenprofil aufgebaut
sein, um Interoperabilität zu unterstützen?
• Dublin Core Abstract Model (DCAM): Wie muss ein
Metadatenprofil aufgebaut sein, um Dublin-Core-konform zu sein?
• Encoding Dublin Core: Welche Eigenschaften muss ein Encoding
haben, um Interoperabilität zu unterstützen?
2.
Übung Metadatenprofil
• Ziele und funktionelle Anforderungen: Was für
Funktionen haben Metadaten im Kontext einer Anwendung, wem
dienen sie?
• Datenmodell: Definition der zu beschreibenden Objekte
und ihrer Rolle im Metadatenprofil
• Metadatenprofil - Beschreibungssatzprofil: Die
Definition von Termen auf der Grundlage von Datenmodell und
funktionellen Anforderungen
• Metadatenterme zwischen Standards und lokalen
Bedürfnissen: Domainspezifische Terme auf der Grundlage des
DCAM
3.
Übung XML Encoding
• Komponenten des Beschreibungssatzes
• Komponenten der simple Dublin Core und der qualified
Dublin Core
• Vergleich der beiden Encoding-Systeme
Ansprechpartner: Stefanie Rühle, Vera Binz
E-Mail:
info@lists.kim-forum.org